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10. Tag: Was passiert nun? Plötzlich kann ich etwas Helles sehen und auch Geräusche hören. Frauchen sagt: „Die Augen und die Ohren sind ab heute geöffnet“. Oh Mist, die Ruhe ist vorbei! Ich sehe alles noch verschwommen, aber es ist so hell. Ich glaube, ich schlafe lieber noch ein bisschen.
11. Tag: Habe das Gefühl, man hält mich etwas kürzer. Wenn unsere Mama kommt, nehme ich mir natürlich immer die dickste Zitze, aber Frauchen kommt dann und nimmt sie mir ab weil sie meint, ich werde zu dick, aber sobald sie außer Sicht ist, krabbele ich natürlich wieder an die Milchquelle. Ich bin der stärkste und meine Schwestern zu verdrängen ist wirklich kein Problem. Wenn nur Frauchen nicht wäre…..! Sind wir satt, ist es wunderschön zusammen mit meinen Schwestern übereinander zu liegen und friedlich zu schlafen, ab und zu an den Ohren der anderen zu nuckeln und wieder zu schlafen.
15. Tag: Unser Frauchen hat uns heute die Krallen geschnitten. Sie hat festgestellt, dass sich unsere Mama nicht mehr hinlegt wenn wir trinken wollen. Unsere spitzen Krallen verursachen ihr wohl Schmerzen. Aber ich habe einen Trick entwickelt. Ich kann mich nämlich schon setzen und dann geht das mit dem trinken ganz einfach.
Wir haben alle drei mächtig zugenommen sagt Frauchen und auch unserer Mama geht es sehr gut. Sie ist eine wunderbare Mama und versorgt uns ganz phantastisch.
18. Tag: Glaubt ihr mir? Wir können schon laufen. Es geht zwar noch etwas unsicher voran und ab und zu fallen wir auf unseren dicken Po aber wir üben und üben….
Heute Abend gab es eine große Überraschung. Frauchen und Herrchen haben uns unsere erste Fleischmahlzeit in Form von Tartar gegeben. Das war wunderbar. Hat uns gut geschmeckt und sehr satt gemacht. Unsere Mama und auch die anderen Vierbeiner im Haus waren ziemlich neidisch auf diese Mahlzeit. Wir haben ein bisschen übrig gelassen für unsere Mama.
Übrigens, wir können nun auch selbstständig Pipi machen. Mama braucht uns jetzt nicht mehr zu lecken, damit wir uns lösen. Wir krabbeln in die hinterste Ecke und verrichten dort unser Geschäft. Frauchen macht dann alles wieder sauber.
19. Tag: Wir haben uns heute sehr erschrocken. Es kam ein Freund der Familie an unser Bettchen. Er hatte eine sehr laute Stimme, die wir nicht kannten, also haben wir erst einmal lautstark protestiert. Das hat dann Frauchen und Herrchen sehr erschrocken.
20. Tag: Frauchen und Herrchen haben beschlossen, dass es nun Zeit wird, uns an laute Geräusche zu gewöhnen. Nun ja, die Zeit der Ruhe ist dann wohl vorbei. Jetzt hören wir Radio und die Enkelkinder dürfen auch wieder toben, wenn sie uns besuchen kommen. Mmhhh….gewöhnungsbedürftig.
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